Anthropic hat ein Monster gebaut. Claude Mythos ist zu gut darin, Dinge kaputt zu machen, also haben sie es vor der Öffentlichkeit geheim gehalten. Der Zugriff ist auf einen kleinen Kreis von Sicherheitsexperten und großen Organisationen beschränkt. Kluger Schachzug. Gefährlich, aber klug.
Jetzt sehen wir, was es kann. Das Wall Street Journal hat es erfahren. Sicherheitsforscher von Calif, einem Unternehmen aus Palo Alto, nutzten Mythos. Sie haben Apples macOS geknackt.
„Erster öffentlicher macOS-Kernel-Speicherbeschädigungs-Exploit auf einem Apple M5-Chip“
So nannte es Calif am Donnerstag. Kein Flaum. Nur die Fakten. Der Exploit verwandelt einen unprivilegierten Benutzer in einen Gott. Vollständige Kontrolle über das Gerät. Wie? Zwei Schwachstellen. Mehrere Tricks. Aber Mythos hat die schwere Arbeit geleistet. Es hat die Fehler gefunden. Es hat geholfen, den Code zu schreiben, um sie auszunutzen.
Es ist schnell. Zu schnell.
„Sobald es gelernt hat, wie man ein Problem angeht, errät es die Antwort für fast jedes ähnliche Problem.“
Mythos kennt die Klasse des Fehlers. Es wendet das Muster an. Es verallgemeinert. Die Forscher haben nicht gesucht; Die KI hat vorhergesagt, wo die Schwachstelle liegt.
Hat Apple das Problem behoben?
Vielleicht. macOS Tahoe 26.6 kam am Montag heraus. In den Versionshinweisen wird ein von Calif und Anthropic eingereichter Fix erwähnt. Der Name von Calif taucht auch in anderen Berichten auf. MacRumors hat den Zusammenhang sofort erkannt. Aber Califs Blog-Beitrag hinterlässt ein unklares Bild. Sie trafen Apple Anfang dieser Woche. Vielleicht ist es behoben. Vielleicht ist es noch weit offen.
Details werden zurückgehalten, bis Apple alles gepatcht hat. Natürlich. Standardverfahren. Ein Apple-Sprecher sagte dem WSJ, dass Sicherheit Priorität habe. Standard-Unternehmenssprache. Konserviert und sauber.
Mythos ist noch nicht fertig mit der Suche. Es fängt gerade erst an zu jagen. 🕷️

























