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Schützen Sie Ihren Windows-PC: Zwei integrierte Backup-Lösungen

Schützen Sie Ihren Windows-PC: Zwei integrierte Backup-Lösungen

Die meisten Computerbenutzer schieben die Sicherung ihrer Systeme auf, bis eine Katastrophe eintritt. Cloud-Dienste wie Dropbox und OneDrive verarbeiten zwar einige Dateien, schützen jedoch nicht alles. Windows selbst bietet robuste Backup-Tools, die viele Benutzer übersehen. Heute, am Welt-Backup-Tag, ist dies eine gute Erinnerung daran, Maßnahmen zu ergreifen, bevor ein Hardwarefehler oder ein Ransomware-Angriff Ihr System löscht.

Wenn Sie den Zugriff auf Ihren PC verlieren, müssen Sie alles neu installieren: Apps, Einstellungen und alles noch einmal personalisieren. Windows bietet zwei Lösungen: Sichern und Wiederherstellen (für vollständige Systemabbilder) und Dateiversionsverlauf (für gezielte Dateien und Ordner). Beide erfordern eine externe Festplatte oder SSD mit ausreichender Kapazität. Als allgemeine Regel gilt, dass Sie über ein Backup-Laufwerk verfügen, das 1,5 bis 2 Mal so groß ist wie der interne Speicher Ihres Computers. Ein 512-GB-Laptop sollte ein 1-TB-Sicherungslaufwerk verwenden.

Sichern und Wiederherstellen: Das vollständige Systemsicherheitsnetz

Die Sicherung und Wiederherstellung von Windows 11 erstellt einen vollständigen Snapshot Ihres Systems. Um es einzurichten, schließen Sie Ihr externes Laufwerk an und öffnen Sie die Systemsteuerung. Navigieren Sie zu System und Sicherheit > Sichern und Wiederherstellen (Windows 7) – trotz des veralteten Namens ist dies immer noch der Pfad. Wählen Sie Ihr Laufwerk und dann aus, ob Windows automatisch auswählen soll, was gesichert werden soll, oder ob Sie es anpassen möchten.

Ein vollständiges Systemabbild behält alles bei: Apps, Einstellungen, Dateien, Ordner und sogar das Betriebssystem selbst. Wenn Ihr PC ausfällt, können Sie durch die Wiederherstellung des Abbilds genau den Zustand wiederherstellen, an dem Sie sich befanden. Allerdings sind diese Images nur so aktuell wie das letzte Backup. Veraltete Bilder bedeuten verlorenen Fortschritt seit dem letzten Speichern. Nachdem Sie Ihre Einstellungen ausgewählt haben, klicken Sie auf „Weiter“ und dann auf „Einstellungen speichern und Sicherung ausführen“. Sie können Backups manuell auslösen, indem Sie auf die Schaltfläche „Jetzt sichern“ klicken. Der Standardplan ist wöchentlich, kann jedoch angepasst werden.

Dateiverlauf: Gezielter Schutz für kritische Daten

Der Dateiversionsverlauf bietet einen detaillierteren Ansatz. Greifen Sie über die Systemsteuerung unter „System und Sicherheit“ > „Dateiversionsverlauf“ darauf zu. Dieses Tool kopiert automatisch Dateien aus Ihren Windows-Bibliotheken, Desktops, Kontakten und Favoriten. Sie können Ordner ausschließen, die nicht gesichert werden sollen.

Mit den Einstellungen können Sie festlegen, wie oft der Dateiversionsverlauf gespeichert wird (von alle 10 Minuten bis täglich) und wie lange Sicherungen aufbewahrt werden (von einem Monat bis zu zwei Jahren oder bis der Speicherplatz erschöpft ist). Standardmäßig wird stündlich ein Backup erstellt und die Dateien auf unbestimmte Zeit aufbewahrt. Der Dateiversionsverlauf ist ideal zum Schutz häufig aktualisierter Dokumente, Fotos und anderer wichtiger Daten.

Schlussfolgerung:
Das Sichern Ihres Windows-PCs ist nicht optional; es ist wichtig. Ganz gleich, ob Sie den umfassenden Ansatz von Backup und Restore oder die gezielte Flexibilität des Dateiversionsverlaufs bevorzugen: Wenn Sie sich heute die Zeit nehmen, eines dieser Tools zu konfigurieren, können Sie sich morgen stundenlange Frustration (und potenziell unersetzliche Daten) ersparen. Warten Sie nicht auf eine Krise, um diese Lektion zu lernen.

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