Einem neuen Bericht von Bloomberg zufolge wird Apple sein umstrittenes „Liquid Glass“-Redesign trotz weit verbreiteter Nutzerkritik nicht rückgängig machen. Das Unternehmen wird jedoch im kommenden iOS 27-Update einen Schieberegler einführen, mit dem Benutzer die Intensität des Effekts anpassen können.
Die Gegenreaktion hinter dem Design
Die Einführung von „Liquid Glass“ in iOS 26 im letzten Jahr löste eine heftige Gegenreaktion aus. Während Apple das Redesign als eine Möglichkeit positionierte, Inhalte hervorzuheben und das Aussehen seiner Geräte zu modernisieren, fanden viele Benutzer es optisch unattraktiv und berichteten über Lesbarkeitsprobleme. Die Kritik fiel mit dem Abgang von Apples Chefdesigner Alan Dye zusammen, was die Spekulationen weiter anheizte, dass das Unternehmen die Änderung noch einmal überdenken könnte.
Warum Apple dabei bleibt
Die Entscheidung, das Design beizubehalten, scheint auf den Einfluss von Steve Lemay, dem neuen Designchef von Apple, zurückzuführen zu sein. Lemay war ein wichtiger Befürworter von „Liquid Glass“ und leitete dessen Entwicklung. Das Unternehmen hat die Bedenken bereits teilweise durch die Einführung der Einstellung „Transparenz reduzieren“ ausgeräumt, doch die umfassende Einführung eines anpassbaren Schiebereglers im gesamten Betriebssystem stellt eine bedeutendere Reaktion dar.
Was dies für Benutzer bedeutet
Mit dem kommenden iOS 27-Update können Benutzer die Intensität des „Liquid Glass“-Effekts steuern und so möglicherweise die Probleme abmildern, die zu anfänglicher Kritik geführt haben. Berichten zufolge hatte Apple Schwierigkeiten, den Slider systemweit in iOS 26 zu implementieren, hat seitdem aber Fortschritte gemacht.
Apple geht davon aus, dass die Diskussion, wenn man den Benutzern die Kontrolle über das Design gibt, die Diskussion verändern wird. Ob dieser Ansatz die Kritiker voll zufriedenstellen wird, bleibt abzuwarten.
Der Schritt deutet darauf hin, dass Apple bereit ist, sich anzupassen und gleichzeitig seine umfassendere Designvision aufrechtzuerhalten. Das Unternehmen hört offensichtlich auf das Feedback der Benutzer, wird aber seine Kernausrichtung nicht aufgeben.
























